Geschäftserfolg durch Total Cost of Ownership

Ein smarter Weg zu Wachstum

SLN Summit – Englisch

13-14 Oktober 2026 at Zeiss SMT GmbH – Jena, Deutschland

Service Leaders Network

Das Service Leaders Network baut auf dem Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen sowie der Zusammenarbeit der Mitglieder in gemeinsamen Projekten auf, um die Fähigkeiten und das Wissen der Teilnehmer zu stärken, die Leistung zu steigern, Herausforderungen zu meistern und Probleme zu lösen.

Erfahren Sie mehr über das Service Leaders Network

Der Summit auf einen Blick

Nehmen Sie am nächsten Service Leaders Network Summit am 13.–14. Oktober 2026 teil, veranstaltet bei ZEISS SMT GmbH in Jena in englischer Sprache. Diese interaktive Veranstaltung zum Wissensaustausch bringt internationale Service-Führungskräfte und Vertriebsprofis zusammen, um zu diskutieren, wie Unternehmen durch einen Total Cost of Ownership-Ansatz (TCO) einen höheren Mehrwert erzielen können.

Gemeinsam werden die Teilnehmer einige der drängendsten Fragen in der heutigen Industrie angehen: Warum wird TCO sowohl für Kunden als auch für Hersteller zu einer strategischen Priorität? Wie lässt sich der Wert von Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg sichtbar machen? Und welche Auswirkungen kann eine TCO-orientierte Denkweise haben?

In gemeinsamen Diskussionen werden wir erörtern, wie Kundenpartnerschaften von Anfang an gestärkt werden können, wie der Fokus vom Kaufpreis der Investition auf die langfristige Wertschöpfung verlagert werden kann und wie Geschäftsmodelle entwickelt werden können, die Vertrieb und Service effektiver integrieren. Dies ist eine Gelegenheit, Erkenntnisse auszutauschen, Annahmen zu hinterfragen und gemeinsam praktische Lösungen zu entwickeln, die nachhaltiges Wachstum und Kundenerfolg vorantreiben.

Schwerpunkte und Themen

Total Cost of Ownership – Ein strategisches Geschäftsmodell?

TCO ist kein Kostenwerkzeug, sondern ein Entscheidungsinstrument

  • für Betreiber: Optimierung von Wirtschaftlichkeit, Risiko und Nachhaltigkeit
  • für Maschinenbauer: Differenzierung, Innovation und neue Geschäftsmodelle

Kurz gesagt:

Wer nur den Kaufpreis betrachtet, optimiert kurzfristig – wer TCO betrachtet, optimiert den gesamten Lebenszyklus.

Produktivität und Verfügbarkeit bekommen eine neue Bedeutung. Faktoren wie Anlagenverfügbarkeit, Wartungsfreundlichkeit, aber auch Energie und Ressourceneffizienz, sowie Nachhaltigkeit sind wichtige Einflussgrößen. Durch TCO werden Risiken sichtbar und können effektiver gemanagt werden.

WICHTIG: Es kommt dabei auf das Zusammenspiel von Lieferant und Kunde an.

Das sind Herausforderungen, vor denen viele Unternehmen stehen, aber auch Chancen, um in umkämpften Märkten bestehen zu können.

Sind Sie bereit dazu?

Dieses Event ist für „Macher“ gedacht, die offen für neue Impulse sind, sich in Diskussionen aktiv einbringen und dadurch Raum für spannende Fragen schaffen. Sie erhalten durch die aktiven Diskussionen und Workouts mit Kollegen umsetzbare Erkenntnisse und Ansätze, um TCO auf den Weg zu bringen und spezifisch für Ihr Unternehmen zu gestalten.

Durch intensive Diskussionen und pragmatischen Herangehensweisen nehmen sie mit:

  • Wirkungseinflüsse von TCO
  • Ansätze, um Akzeptanz nach innen und zum Kunden zu erzeugen
  • Risiken zu erkenne und zu managen
  • Identifizierung der Benefits für den Kunden und für das Unternehmen

Echte Erfahrungen von Menschen im täglichen TUN

Falk Möhr, Head of Global Customer Support, ZEISS Semiconductor Mask Solutions
und
Lena Heni, Head of Product Management Services MT – Parts & Tools, Trumpf

werden Sie anregen mit ihnen zu diskutieren,

  • warum für sie TCO so wichtig ist,
  • mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen haben,
  • welche Problemstellungen sie lösen müssen,
  • wie sie Akzeptanz in allen Bereichen und bei Kunden schaffen und
  • wie Sie und Ihr Team auf Kunden zu gehen und wie Erfolg erarbeitet wird.

Gemeinsam werden wir In Workshops Ansätze erarbeiten, die Ihnen auf Ihrem Weg zu erfolgreichen Servicevereinbarungen unterstützen werden.

Warum sich die Teilnahme lohnt?

Sie interagieren in einem effizienten Gestaltungsrahmen von 12-15 Servicemanager & -macher in kleinen Arbeitssessions. Dabei können Sie prüfen, wo Sie aktuell stehen, tauschen Ideen aus. Sie diskutieren in kleinen Gruppen und entwickeln Ansätze, die Sie in Ihr Tagesgeschäft mitnehmen können.

Sie gewinnen wertvolle neue Kontakte, mit denen Sie sich in Zukunft austauschen können oder gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Ihr nächster Schritt

Um sich für den Service Leaders Network Summit anzumelden, nutzen Sie bitte diesen Link, um uns ein Kontaktformular zu senden. Wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihre individuellen Bedürfnisse und die Teilnahmebedingungen für den Summit zu besprechen.

Die Kosten für Ihre Teilnahme am 2-tägigen Summit betragen € 700,00 netto pro Teilnehmer.

Enthalten sind eine Führung durch den ZEISS-Neubau und das Abendessen am 13. Oktober 2026, das Catering am zweiten Tag und die gesamte Organisation des Events.

Si2 hat Vorzugspreise für Zimmer im Dorint Hotel Esplanade Jena, Carl-Zeiss-Platz 4, 07743 Jena, ausgehandelt

 

Der Gipfel wird als flexibler und informeller Workshop mit folgendem vorgeschlagenen Programm stattfinden. Sollten Sie Änderungen wünschen oder bestimmte Punkte hinzufügen wollen, teilen Sie uns dies bitte mit.

Tagesordnung 13 - 14th Ocktober

13. Oktober 2026 @ 12:00:
Carl Zeiss SMT GmbH, ZEISS Gruppe, Carl-Zeiss-Promenade 10, 07745 Jena

12:00  Finger Food Lunch und Begrüßung

12:30  Einstimmung ins Thema „Total Cost of Ownership“

13:00  1. TCO-Diskussionsrunde mit Impulsvortrag; Falk Möhr, Zeiss SMT GmbH
„TCO (Total Cost of Ownership) Kalkulation im Sondermaschinenbau;
Betrachtung aus Hersteller und Kundensicht“

14:15  Break, 30 Minuten für Einzeldiskussionen

14:45  Weiterführung der Diskussionen und moderierte Workshops in Gruppen

15:45  Zusammenfassung

16:00  Führung mit Kurzvortrag zum Zeiss Neubau

18:00  Anreise zu Dorint Hotel Esplanade Jena, Carl-Zeiss-Platz 4, 07743 Jena

19:00  Treffen in der Lobby und Fußweg zum Restaurant Fritz Mitte, Markt 11, Jena


14. Oktober 2026 @ 8:30:

Carl Zeiss SMT GmbH, ZEISS Gruppe, Carl-Zeiss-Promenade 10, 07745 Jena

08:30 Reflektion Tag 1

08:45  Diskussionen zu Fragen aus Tag 1 und moderierte Workshops

09:45  Break 30 Minuten für Einzeldiskussionen

10:15  2. TCO-Diskussionsrunde mit Impulsvortrag; Lena Heni, Trumpf
„Titel“

12:00  Mittagessen in der Zeiss-Kantine

13.00  Weiterführung der Diskussionen und moderierte Workshops in Gruppen

14:00  Wie kann SLN Ihnen helfen diese Herausforderungen zu bewältigen

  • Welche Unterstützungen kann Si2 geben?
  • Wie kann ein “Collaboration Project” gestaltet und aufgesetzt werden?
  • Gibt es sinnvolle “Collaboration Project” und was sind die nächsten Schritte?

14:45  Zusammenfassung / Feedback / Fragen

15:00  Ende

Möchten Sie mit Si2 sprechen, um weitere Informationen zu erhalten, oder sich für die Veranstaltung registrieren, klicken Sie auf die Schaltfläche unten.

Weitere Informationen zum Veranstaltungsort und zur Logistik erhalten Sie nach der Anmeldung.

Hintergrund und Interessen der

Falk Möhr, Head of Global Customer Support, ZEISS SMT GmbH

Die Serviceorganisation der ZEISS Semiconductor Mask Solutions betreut weltweit Kunden der Semiconduktor Industrie mit Schwerpunkt auf der Halbleiter- Maskeninspektion und Reparatur. Die zugehörigen Anlagen werden typischerweise 24/7 im Kunden Reinraum mit einer Uptime von >90% betrieben.

Falk Möhr leitet seit 2020 die weltweite Serviceorganisation mit 4 HQ-Standorten und 5 lokalen Servicecentern in USA, Korea, CN, Taiwan und Japan. Typische Kundenanforderungen sind die stetige Verbesserung der Anlagen Uptime (CIP) und zugehörigen Reaktionszeiten; neben permanenten Investitionen in Training und Ersatzteilhubs sind deswegen auch Lösungen für Prädiktive Services und AI unterstütze Supportlösungen in Vorbereitung bzw. bereits in der Pilotphase.

Falk kennt die Herausforderungen und Aufgabenstellungen von TCO-Geschäftsmodellen aus Gesprächen und Verhandlungen mit den Kunden. Gerne tauscht er seine Erfahrungen mit uns und gibt uns seine Einblicke in die Chancen, Risiken und Hindernisse in der Anwendung von TCO mit seinen Kunden.

Lena Heni, Head of Product Management ToolsServices – Parts & Tools, Trumpf

DasProduktmanagement der TRUMPF-Sparte Werkzeugmaschinen verantwortet die globale Portfolio-Strategie für Maschinen, Services und digitale Lösungen – mit dem klaren Ziel Kunden über die gesamte Lebensdauer der Maschine zu maximaler Performance zu verhelfen.

Lena Heni leitet seit 2024 das Produktmanagement für Ersatz- und Verbrauchsteile sowie Stanz- und Biegewerkzeuge. Zentrale Produktgruppen, wenn es nicht nur um die initiale Investition, sondern um die laufenden Kosten und Wirtschaftlichkeit der Produktion entlang des Maschinen-Lebenszyklus geht. Dabei hat eine verlässliche Rundumversorgung mit Ersatzteilen und Verbrauchsteilen eine hohe Priorität: so werden selbst nach Abkündigung einer Maschinenserie Ersatzteile noch mindestens 10 Jahre vorgehalten. Mit vier Logistikzentren und zwei eigenständigen Werkzeuglägern wird die schnelle Versorgung sichergestellt: 90% der Aufträge werden am selben Tag verschickt.

Frau Heni gibt gerne Einblick in das Spannungsfeld der TCO-orientierten Kundenanforderungen und dem damit einhergehenden Herausforderungen für Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb.

Service in Industry

Deep Dive into the industrial service business.

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We will never share your data

Service Innovation for value-driven opportunities:

Facilitated by Professor Mairi McIntyre from the University of Warwick, the workshop explored service innovation processes that help us understand what makes our customers successful.

In particular, the Customer Value Iceberg principle goes beyond the typical Total Cost of Ownership view of the equipment world and explores how that equipment impacts the success of the business. It forces us to consider not only direct costs associated with usage of the equipment such but also indirect costs such as working capital and risks.

As an example, we looked at how MAN Truck UK used this method to develop services that went beyond the prevailing repairs, parts and maintenance to methods (through telematics and clever analytics) to monitor and improve the performance and  fuel consumption of their trucks. This approach helped grow their business by an order of magnitude over a number of years.

Mining Service Management Data to improve performance

We then took a deep dive into how Endress + Hauser have developed applications that can mine Service Management data to improve service performance:  

Thomas Fricke (Service Manager) and Enrico De Stasio (Head of Corporate Quality & Lean) facilitated a 3 hour discussion on their journey from idea to a real working application integrated into their Service processes. These were the key learning points that emerged:

Leadership

In 2018 the Senior leadership concluded that to stay competitive they needed to do far more to consolidate their global service data into a “data lake’ that could be used to improve their own service processes and bring more value to customers. As a company they had already seen the value of organising data as over the past 20 years for every new system they already had a “digital twin” which held electronically all the data for that system in an organised fashion. Initially, it was basic Bill of Material data, but has since grown in sophistication. So a good start but they needed to go further, and the leadership team committed resources to do this.

  • The first try: The project initially focused on collecting and organising data from its global service operations into a data lake.  This first phase required the development of infrastructure, processes and applications that could analyse service report data and turn it into actionable intelligence. The initial goal was to make internal processes more efficient, and so improve the customer experience. E+H looked for patterns in the reports of service engineers that could:
    • Be used to improve the performance of Service through processes and individuals
    • Be used by other groups such as engineering to improve and enhance product quality.
  • Outcome: Eventhough progress was made in many areas, nevertheless, even using advanced statistical methods, they could not extract or deliver the value they had hoped   for from the data. They needed to look at something different.
  • Leveraging AI technologies: The Endress+Hauser team knew they needed to look for patterns in large data sets. They had the knowledge that self-learning technologies that are frequently termed as AI, could potentially help solve this problem. They teamed up with a local university and created a project to develop a ‘Proof of Concept’. This helped the project gain traction as the potential of the application they had created started to emerge. It was not an easy journey and required “courage to trust the outcomes, see them fail and then learn from the process”. However after about 18 months they were able to integrate the application into their normal working processes where every day they scan the service reports from around the world in different languages to identify common patterns in product problems, or anomalies in the local service team activities. This information is fed back to the appropriate service teams for action. The application also acts as a central hub where anyone in the organisation can access and interrogate service report data to improve performance and develop new value propositions.
  • Improvement:  The project does not stop there. It is now embedded in the service operations and used as a basic tool for continuous improvement. In effect, this has shifted the whole organization to be more aware of the value of their data.

Utilizing AI in B2B services

Regarding AI, our task was to uncover some of the myths and benefits for service businesses and the first task was to agree on what we really mean by AI among the participants. It took time, but we discovered that there are really two interpretations which makes the term rather confusing. The first is a generic term used by visionaries and AI professionals to describe a world of intelligent machines and applications. Important at a social & macroeconomic level, but perhaps not so useful for business operations -at least at a practical level. The second is an umbrella term for a group of technologies that are good at finding patterns in large data sets (machine learning, neural networks, big data, computer vision), that can interface with human beings (Natural Language Processing) and that mimic human intelligence through being based on self-learning algorithms. Understanding this second definition and how these technologies can be used to overcome real business challenges is where the immediate value of AI sits for today’s businesses. It was also clear that the implication of integrating these technologies into business processes will require leaders to look at the change management challenges for their teams and customers.

To understand options for moving ahead at a practical level we first looked briefly at Husky through an interview with CIO Jean-Christophe Wiltz to CIOnet where we learned that i) real business needs should tailored drive technology implementation, and ii) that before getting to AI technologies, there is a need to build the appropriate infrastructure in terms of database and data collection, and, most importantly, the need to be prepared to continually adapt this infrastructure as the business needs change.